Automatisiert wie gedruckt

Leibinger stellt auf der Motek mit seinen Continous-Inkjet-Druckern die Kennzeichnung in digitalen Automationsprozessen in den Mittelpunkt. Die Produktion verlangt immer mehr digitalisierte Komponenten, die flexibel miteinander kommunizieren können.

14. August 2019
Automatisiert wie gedruckt
Der Leibinger JET3up der Universal Line lässt sich dank einer Vielzahl von Schnittstellen perfekt in Automationsprozesse einbinden und optimiert somit den Kennzeichnungsprozess. (Bild: Paul Leibinger GmbH & Co. KG)

Dieser Trend macht auch vor der Kennzeichnungstechnik nicht Halt, wie Leibinger mitteilt. Das Unternehmen präsentiert auf der Motek seine wartungsarmen und bedienerfreundlichen Inkjet-Drucker. Der vollautomatische Düsenverschluss im Druckkopf verhindert ein Eintrocknen der Tinte in Produktionspausen.

Die Düsenverschluss-Technologie „Sealtronic“ von Leibinger verschließt in Produktionspausen den kompletten Tintenkreislauf im Drucker hermetisch. Der Drucker kann durch diese Technologie jederzeit mit nur einem Knopfdruck innerhalb von wenigen Sekunden wieder gestartet werden.

„Kunden hatten mit Druckern anderer Hersteller oft das Problem, dass sie vor einem Produktionsneustart, zum Beispiel nach der Umstellung einer Linie auf ein neues Produkt, bis zu einer Stunde damit beschäftigt waren, den Drucker zu reinigen, bevor die erste Kennzeichnung auf das Produkt gedruckt werden konnte“, berichtet Leibinger Vertriebsleiter Alexander Deuchert aus der Praxis

„Seit sie auf Leibinger Drucker setzen entfällt dieser lästige Arbeitsschritt komplett. Auf der Messe können wir Interessierten diesen entscheidenden Mehrwert mit einem Demo-Druckkopf sehr gut veranschaulichen. Der Aha-Effekt ist immer groß.“

Für die effiziente Produktion nach Industrie 4.0-Standards seien integrierte Lösungsansätze gefragt. Aus diesem Grund bietet das Unternehmen eigenen Angaben zufolge mit vier Produktlinien das passende Produkt für jede Kundenanforderung.

Die Entry Line enthält mit dem Jet One ein preislich attraktives Einstiegssystem für die Produktkennzeichnung. Wer mehr Schnittstellen für eine smarte Produktion benötigt, ist mit der Leibinger Basic Line oder den Modellen in der Universal Line gut bedient.

Anschlüsse wie Ethernet, USB und bei der Universal Line auch serielle Schnittstellen sind die Grundlage zur Automatisierung. Für besonders schnelle Produktionslinien hat Leibinger auch eine High Speed Line im Programm: Diese druckt lesbare Markierungen bei Liniengeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Meter pro Minute.

Die Continuous Inkjet (CIJ ) Technologie zeichnet sich durch Flexibilität im Einsatz aus, so das Unternehmen . Sie ist für praktisch alle Kennzeichnungsaufgaben entlang der Prozesskette einsetzbar und kommt mit den meisten Untergrundmaterialien gut zurecht.

Leibinger auf der Motek in Stuttgart (7.-10.10.19): Halle 7, Stand 7229

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