Datenschätze heben

Wie sich mit Maschinendaten innovative Maschinenkonzepte realisieren lassen, zeigt der Sensor- und Automatisierungsspezialist Balluff auf der EMO 2019. Basis dafür sind intelligente Sensoren, die den erforderlichen Input direkt aus der Maschine liefern.

10. September 2019
Datenschätze heben
Prozessüberwachung mittels thermischem Duchflusssensor. (Bild: Balluff)

Induktive Sensoren mit integrierter Selbstdiagnose beispielsweise, wie die Dynamic Sensor-Control-Sensoren, geben neben Schalt- und Fehlersignalen zusätzlich auch noch Warn- und Trendmeldungen aus. Über sie erfährt man in Echtzeit von Qualitätsabweichungen in der Fertigung.

Induktive Sensoren mit IO-Link liefern darüber hinaus auch weitere Informationen wie beispielsweise Daten zur Sensortemperatur. Prozesssensoren wie die thermischen Durchflusswächter erfassen in direktem Medienkontakt Durchfluss und Temperatur flüssiger Medien, wie bei Werkzeugmaschinen, Pumpen und Kompressoren, und helfen die Temperatur konstant und die Produktivität hoch zu halten.

Balluff Drucksensoren liefern Maschinendaten direkt aus dem Hydrauliksystem. Darüber hinaus können sie auch zur Prozessüberwachung und Fehlererkennung eingesetzt werden. Gemessene Druckverläufe liefern Aussagen über den Maschinenstatus und eignen sich für eine Zustands- und Abweichungsanalyse, so das Unternehmen.

Ein anderes Anwendungsgebiet ist die hydrostatische Füllstandsmessung. So lassen sich langsam verändernde Füllstände erkennen und automatisch Logistik- und Beschaffungsprozesse anstoßen.

Außerdem stellt das Unternehmen auf der Messe auch Heartbeat-Netzgeräte mit Diagnosefunktionenvor. Mittels IO-Link teilen sie dem Anwender mit, dass eine Überlast besteht, dass sich die Umgebungsbedingungen verschlechtert haben oder sie warnen vor einem Ausfall. Ungeplante Stillstandzeiten können so vermieden werden, da ein Austausch in einer geplanten Wartung durchgeführt wird. Außerdem lassen Veränderungen in der Stromaufnahme Rückschlüsse auf den Anlagenzustand zu.

Wer sich für den einfachen Einstieg in das automatisierte Werkzeugmanagement interessiert, erhält auf der Messe ebenfalls Informationen. Zu sehen ist unter anderem, wie Tool ID – die Werkzeugcodierung mittels Industrial RFID – zu mehr Transparenz, Effizienz und Qualität bei der Metallverarbeitung führt.

Interessantes werden die Besucher der EMO auf dem Stand auch im Safety-Portfolio finden. Dieses erweitert das Unternehmen ständig. Es umfasst unter anderem neben sicheren E/A-Modulen auch optoelektronische Schutzeinrichtungen, Sicherheitssensoren und -Schalter sowie sichere Zuhalteeinrichtungen und sichere Befehlsgeräte.

Balluff auf der EMO: Halle 9, Stand C01