Digital ganz einfach

Sick zeigt auf der SPS, wie sich mit Industrie-4.0-Prinzipien Prozesse verbessern lassen. Unter anderem stellt das Unternehmen eine neue App und Lösungen für Robotik vor.

11. November 2019
Digital ganz einfach
Auf der SPS 2019 in Nürnberg zeigt Sick Handwerkszeug für Industrie 4.0 (Bild: SICK)

Mit „4.0 Now“ hat Sick auf der Hannover Messe einen Einblick in seine eigene nach Industrie 4.0 Prinzipien aufgebaute Fabrik und die damit verbundenen Entwicklungen, wie dem I 4.0 Cockpit oder Deep Learning gegeben. Auf der SPS geht das Unternehmen einen Schritt weiter und präsentiert passendes Handwerkszeug für Industrie 4.0.

Zum Beispiel können die Messebesucher mit der neuen App Installed Base Manager selber erleben, wie sich Prozesse vereinfachen lassen. Mit der Anwendung lassen sich eingesetzte Sensoren und Maschinen einfach und schnell digitalisieren, so der Anbieter. Egal ob Sensoren von Sick oder von anderen Herstellern – in der App erhalte der Anwender einen transparenten Überblick über seine Assets. Darüber erhält der Nutzer zusätzlich zur installierten Basis eine Darstellung der notwendigen Services und alle entscheidenden Dokumente, zum Beispiel Inspektionsberichte mit Livedaten.

Dank kontinuierlicher Zustandsüberwachung mit der Monitoring Box des Unternehmens werden jegliche Ereignisse und Entwicklungen im Betrieb in Echtzeit übertragen. Mit vordefinierten und kundenindividuellen Algorithmen können die Anlagenverfügbarkeit und die Produktivität erhöht werden, so der Hersteller.

Der Besucher hat auf dem Stand die Wahl zwischen vier Themenrouten, die ihn entlang der Highlights der Bereiche Industry 4.0, Mobile Applications, Safety und Robotics führen. Besucher, die sich auf die Touren begeben, lernen interaktiv, wie leicht sich heute schon Industrie 4.0 Prinzipien umsetzen lassen. Was sie oder ihn auf den Touren interessiert, kann direkt in der App Installed Base Manager recherchiert und vor Ort auf dem eigenen Smartphone oder per Tablet erkundet werden. Der gesamte Stand hat einen digitalen Zwilling, der alle relevanten Informationen für den Besucher digital bereithält.

Die erste Route bietet einen Überblick über die Industrie 4.0 Lösungen von Sick – darunter auch Software-Applikationen basierend auf Deep Learning Algorithmen, deren kundenspezifische Anpassung für den Anwender echte Mehrwerte generiert. Zusätzlich präsentiert Sick auch seine erste Lokalisierungstechnologie auf Basis von Ultrawide-Band. Diese ist einer der Schlüssel zu einer vernetzten Produktion und Logistik im Sinne von Industrie 4.0. Ein weiteres Highlight auf der Route sind die Produktfamilien W16 und W26 mit BluePilot. Diese Funktionalität ermöglicht eine sekundenschnelle Ausrichtung von Sensor und Reflektor sowie Sender und Empfänger dank innovativer LED-Anzeige.

Ein weiterer Trendbereich auf dem SPS-Messestand ist die Robotics-Route. Die Hightlights hier: das Sicherheitssystem sBot Speed UR und das Body Positioning System BPS5400. Das preisgekrönte BPS5400 bietet die berührungslos arbeitende Komplettlösung neue Freiheitsgrade im Karosseriebau, so der Hersteller.

Das Sicherheitssystem sBot Speed ist eine integrationsfertige Komplettlösung aus einem Sicherheits-Laserscanner S300 mini und einer Sicherheitssteuerung FlexiSoft. Es kommt in kooperativen Roboteranwendungen zum Einsatz, in denen sich Mensch und Maschine zu unterschiedlichen Zeitpunkten den gleichen Arbeitsraum teilen.

Sick auf der SPS: Halle 7A, Stand 340