Für die Feinheiten

Bosch Rexroth hat das Produktportfolio seiner Kugelgewindetriebe BASA um vier neue Größen erweitert. Bei mehrgängigen Spindeln und gleichzeitig mehrgängigen Muttern steigen die Tragzahl und die Lebensdauer der Kugelgewindetriebe.

07. August 2019
Für die Feinheiten
Vier neue Größen für die gängigsten Kugelgewindetriebe: Konstrukteure können Antriebe und Lineartechnik feiner als bisher auf höchste Dynamik abstimmen. (Bild: Bosch Rexroth)

Die neuen Steigungen für Kugelgewindetriebe eröffnen mehr Möglichkeiten, um den Antriebsstrang zu optimieren, so das Unternehmen. Mit den neuen Größen 8x5, 40x25, 40x30 sowie 50x30 würden Konstrukteure Antriebe und Lineartechnik feiner als bisher auf Dynamik abstimmen können.

Kugelgewindetriebe von Rexroth wandeln Drehbewegungen des Motors in lineare Bewegungen um. Mit schnelleren Linearbewegungen steigern Maschinenhersteller die Produktivität. Bei höheren Kräften und Präzisionsanforderungen ist dafür das feine Zusammenspiel von Drehzahlen und Drehmoment des Elektroantriebs mit der Größe des Kugelgewindetriebs entscheidend.

Die neuen Größen erweitern die Variationsmöglichkeiten für Konstrukteure in Anwendungen, beispielsweise in Werkzeugmaschinen.

Das BASA-Produktportfolio umfasst Lösungen für angetriebene Spindeln und Muttern sowie ein breites Programm an Muttern mit DIN- und Rexroth-Anschlussmaßen. Das Unternehmen liefert komplette Kugelgewindetriebe mit bearbeiteten Enden und einer breiten Auswahl an Muttern ebenso wie Einzelspindeln und -muttern.

Rexroth fertigt die Spindeln als Großserienprodukt im Rollprozess als Lagerware. Die Mutterntypen können getrennt hergestellt werden. Dadurch kann das Unternehmen schnell auftragsspezifische Ausführungen mit einer standardisierten oder individuellen Endenbearbeitung liefern.

Das Kalkulationstool Linear Motion Designer (LMD) vereinfacht laut dem Unternehmen die Auslegung und Berechnung von BASA-Kugelgewindetrieben. Konstrukteure konfigurieren anschließend ihre Varianten über den Online-Gewindetriebkonfigurator.

Dieser leitet Anwender bildgesteuert durch die Konfigurationen und nimmt bei veränderten Parametern automatisch eine Plausibilitätsprüfung vor. Abschließend erzeugt der LMD die CAD-Daten und stellt sie zum Download bereit. In einem weiteren Schritt können Anwender in den eShop wechseln und Preis und Lieferzeit abrufen.