Damit ist die neue R-2000iD-Serie optimal für Applikationen mit Prozesskabeln, wie Punktschweißen oder Material Handling geeignet, führt der Hersteller weiter aus. Durch die komplett von Achse eins bis Achse sechs integrierten Kabel im Arm und Handgelenk halten die Kabel länger und Störkonturen werden verringert.

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In Kombination mit den neu eingeführten langlebigen Kabeln, die speziell für den R-2000iD optimiert wurden, werden sowohl Wartungszeit als auch -kosten verringert, erklärt das Unternehmen. Obwohl die Kabel vollständig in den hohlen Arm und das Handgelenk integriert sind, gewährleisten Montageöffnungen einen leichten Zugang. So können die innenliegenden Kabel entlang des Arms ausgetauscht oder einzeln gewartet werden. Zudem bietet die Bracket-Flansch-Option die Möglichkeit, Kabel für Werkzeuge auszuführen, welche nicht für eine hohle Roboterhand konzipiert sind.

Die integrierten Kabel machen Offline-Simulationen einfacher und präziser, so der Anbieter. „Die genaue Simulation, wie sich jedes Kabel in einer bestimmten Situation verhält, ist eine extreme Herausforderung”, erklärt Bastian Fritz, Technical Engineer Robotics bei Fanuc. Da der Roboter sich um seine sechs Achsen dreht, können sich Kabel undefiniert verbiegen oder andere Teile der Applikation stören. Wenn sie also in den Arm integriert sind, erhöht sich auch die Zuverlässigkeit der Applikation.

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Der R-2000iD ist derzeit in zwei Varianten mit maximalen Traglasten von 210 oder 165 Kilogramm und einer Reichweite von 2.605 Millimetern erhältlich. Diese Werte sind denen der bestehenden iC-Serie sehr ähnlich.

Im Vergleich zum Vorgänger hat der R-2000iD jedoch eine geringere Grundfläche: beide Versionen nehmen nur 678 mal 536 Millimeter ein. Die Roboter der neuen Serie können somit in noch engeren Arbeitsbereichen eingesetzt werden.