Neue Stimme für Robotik-Industrie

Der Weltrobotikverband IFR hat Steven Wyatt von ABB zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Junji Tsuda von Yaskawa, der seit Dezember 2017 die Funktion inne hatte.

09. Januar 2020
Neue Stimme für Robotik-Industrie
Wechsel an der IFR-Spitze (von links nach rechts): Junji Tsuda (scheidender Präsident), Steven Wyatt (neuer Präsident), Milton Guerry (neuer Vizepräsident). (Bild: International Federation of Robotics)

Milton Guerry von Schunk, USA, übernimmt von Wyatt das Amt des IFR Vizepräsidenten. Vor seiner Wahl zum neuen Präsidenten der International Federation of Robotics unterstützte Wyatt seinen Vorgänger Tsuda zwei Jahre lang als Vizepräsident.

Der neue IFR-Präsident Wyatt hat mehr als ein Jahrzehnt internationale Erfahrungen in der sich schnell verändernden Automatisierungsbranche gesammelt. Derzeit ist er Global Head of Portfolio and Digital für ABBs Geschäftsbereich Robotics & Discrete Automation.

Der neue IFR-Vizepräsident Guerry begann seine Karriere in der Automobilindustrie und arbeitete dort in verschiedenen Ingenieurs- und technischen Funktionen. Seit 2007 leitet er als Präsident das Team von Schunk USA.

Steven Wyatt dankte dem scheidenden IFR Präsidenten Junji Tsuda, dass er sein Branchenwissen mit wichtigen internationalen Interessengruppen und der Weltpresse geteilt hat. »Als Stimme der Robotik-Industrie hat Junji Tsuda die Positionen unserer Mitglieder mit den wichtigsten Branchenthemen in vorbildlicher Art und Weise verständlich gemacht. Als neuer Präsident freue ich mich, seine erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Zusammen mit dem neuen Vizepräsidenten, Milton Guerry, werde ich an der Mission von Junji Tsuda weiterarbeiten, ein klares Bewusstsein sowie ein verbessertes Verständnis für die sich schnell verändernde Welt der flexiblen Automatisierung zu schaffen.«

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