Strukturierter Fokus

Turck plant, seine Unternehmensstruktur zu ändern. Mit einer optimierten Struktur wollen Gesellschafter, Beirat und Geschäftsführung der Turck-Holding das internationale Wachstum der Gruppe stärken und diese fit machen für die Zukunft.

16. August 2019
Strukturierter Fokus
Christian Pauli und Christian Wolf (v. l.), Geschäftsführer der Turck-Holding, wollen in Europa, Asien und Amerika optimale Strukturen für Produktion, Logistik und Vertrieb schaffen, um die lokalen Kundenbedürfnisse ideal abdecken zu können. (Bild: Andreas Köhring)

Kern der Aktivitäten ist die weitgehende Differenzierung innerhalb der Gruppe in die Sparten Automatisierungstechnik sowie Entwicklungs- und Produktionsdienstleistungen, wie das Unternehmen weiter mitteilt. Mit der Fokussierung auf Technologie-Schwerpunkte an bestimmten Standorten wolle man Entwicklungs- und Produktionskapazitäten international deutlich ausbauen.

„Die Konzentration auf die jeweiligen Kerngeschäfte ermöglicht jedem Bereich eine bestmögliche Marktbearbeitung“, sagt Turck-Holding Geschäftsführer Christian Wolf. „Wir werden in den Regionen Europa, Asien und Amerika optimale Strukturen für Produktion, Logistik und Vertrieb schaffen, um die lokalen Kundenbedürfnisse ideal abdecken zu können. Eine wesentliche Voraussetzung dazu ist der Aufbau einer Supply-Chain-optimierten Produktion in jeder Region.“

Für die Automatisierungstechnik wird der Standort Halver auch zukünftig als Technologie- und Produktionsstandort eine strategisch wichtige Rolle übernehmen und das Regionalkonzept für Produktion und Logistik umsetzen, so das Unternehmen. Für Europa realisiere man im polnischen Lublin einen weiteren Produktionsstandort, der im Lauf des Jahres seinen Betrieb aufnehmen soll. Mit der Umstrukturierung der Produktionsaktivitäten innerhalb Europas, aber auch von Asien zurück nach Europa, ließen sich uneffektive und kostspielige Logistikwege reduzieren.

„Wir stehen im offenen Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Betriebsrat, um diese über Veränderungen in den kommenden Jahren frühzeitig zu informieren“, erklärt Joachim Göddertz, Interims-Geschäftsführer des Unternehmens Werner Turck in Halver.

„Es ist erforderlich, etablierte Strukturen zu überprüfen und, wo notwendig, zu verändern. Nur durch eine dauerhaft wirtschaftliche Produktion, effiziente Lieferketten und einen kundennahen Service sichern wir auch weiterhin internationales Wachstum und damit auch die Zukunft des Standorts Halver.“