„In Bezug auf Industrie 4.0 sind die Modularität sowie die vertikale und horizontale Vernetzung von Werkstückträger-Transportsystemen wichtige Zukunftsthemen“, sagte Stein-Geschäftsführer Jürgen Noailles vor Fachjournalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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In den 50 Jahren ihres Bestehens ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen. „Wir haben schon in den 1990er Jahren damit begonnen, unsere Anlagen zu vernetzen, um dem Anwender wichtige Produktions- und Qualitätsdaten zur Verfügung zu stellen“, sagte Noailles. Diese Richtung werde Stein konsequent weiterverfolgen.

Ein wichtiger Technik-Trend ist die zunehmende Elektrifizierung von Werkstückträger-Transportsystemen, teilt das Unternehmen weiter mit. „Dadurch fällt der Aufwand für Kompressoren und Verschlauchungen weg, und die Anlagen eignen sich für den Einsatz im Reinraum“, skizzierte Noailles.

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In diesem Kontext hat das Unternehmen elektrische Stopper konstruiert, die die Pneumatik-Varianten ersetzen. Eine weitere Eigenentwicklung ist das System Softmove. Dieses erlaubt den sanften Transport empfindlicher Güter. „Unsere Lösung spart durch effiziente EC-Motoren Energie, reduziert Verschleiß und ermöglicht einen geräuscharmen Betrieb“, beschrieb Noailles.

Ein wichtiges Entwicklungsziel ist die Ergonomie am Arbeitsplatz. Das Unternehmen bietet dafür höhenverstellbare, im System integrierte Arbeitsplätze. Je nach Körpergröße, sitzender oder stehender Tätigkeit, können Mitarbeiter ihren Montageplatz individuell und gesundheitsschonend einrichten.

Dem technischen Part schloss sich ein Betriebsrundgang mit Blick in die Büro- und Produktionsräume an und die Teilnehmer erlebten Werkstückträger-Transportsysteme in Aktion.