Weiter auf Wachstumskurs

Multivac hat auf der Fachpack einen Überblick über die aktuelle Geschäftsentwicklung gegeben. Mit einem Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro konnte die Gruppe 2018 ein Umsatzwachstum von 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen.

30. Oktober 2019
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Im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Fachpack gab Hans-Joachim Boekstegers, Geschäftsführender Direktor und CEO von Multivac, einen Überblick über die aktuelle Geschäftsentwicklung, sowie einige der Produkte am Messestand. (Bild: Multivac)

Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich auf 6.400 Mitarbeiter weltweit. „Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir trotz zahlreicher Unwägbarkeiten mit einem leichten Umsatzwachstum“, erklärte Hans-Joachim Boekstegers, Geschäftsführender Direktor und CEO von Multivac.

Auch künftig hat der weitere Ausbau der Produktionskapazitäten Priorität. So wird am Stammsitz in Wolfertschwenden aktuell ein neues Kompetenzzentrum für Slicer und Automatisierungslösungen errichtet, das 2020 fertiggestellt wird.

Am Standort Bruckmühl werden für die Multivac-Tochtergesellschaft TVI „auf der grünen Wiese“ Verwaltung und Produktion konzentriert. Dort entsteht aktuell ein neues Kompetenzzentrum für Fleischportionierer, das ebenfalls 2020 in Betrieb gehen soll.

Zudem plant das Unternehmen in Taicang (China) die Herstellung von Verpackungsmaschinen und deren peripheren Komponenten. Produktionsstart ist für Ende 2019 geplant.

Mit der Übernahme der Fritsch Gruppe, die im August 2019 erfolgte, komplettiert der Anbieter eigenen Angeben zufolge sein Lösungsportfolio, um zukünftig auch der Backwarenindustrie vollständige Produktionslinien aus einer Hand anbieten zu können. „Diese Akquisition ist ein weiterer wichtiger Schritt im Ausbau unseres Portfolios zu ganzheitlichen Lösungen für das Verarbeiten und Verpacken von Lebensmitteln“, erläuterte Boekstegers. „Unser Anspruch ist es, unseren Kunden stets die effizienteste Gesamtlösung bieten zu können.“

Im Bereich der nachhaltigen Verpackungslösungen „sind wir der Partner der Wahl“, so Boekstegers. „Wir sensibilisieren unsere Kunden weltweit für nachhaltige Verpackungskonzepte. So erfolgt eine Multiplikation unserer nachhaltigen Konzepte auch in den Regionen, in denen wir noch keine aktive Nachfrage für diese Lösungen sehen.“

Digitalisierung ist elementarer Baustein bei der Entwicklung von neuen Produkten und wird als solcher konsequent in den Verpackungslösungen umgesetzt, erläutert das Unternehmen weiter. „Nach unserer Tiefziehverpackungsmaschine RX 4.0, die neue Maßstäbe im Markt setzt, haben wir unser Portfolio der X-line Maschinengeneration nun um ein weiteres zukunftsfähiges Modell erweitert“, sagte Hans-Joachim Boekstegers. „Der neue Traysealer TX 710 zeichnet sich durch ein robustes Maschinenkonzept und eine intelligente Ansteuerung aus. Diese gewährleisten ein Maximum an Leistung, Zuverlässigkeit und Flexibilität.“

Im Bereich der Kennzeichnung präsentierte das Unternehmen auf der Messe eine neue Generation an Querbahnetikettierern. Neben einer verbesserten Performance und Bediensicherheit zeichnen sich die neuen Modelle gegenüber bisherigen Lösungen auch durch geringere Lebenszykluskosten aus. Ihre Zukunftsfähigkeit wird durch die Verwendung von Kommunikationsstandards wie IO-Link und EtherCAT sichergestellt.

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