Zauberhaft, aber ohne Hokuspokus

18. Juni 2019
Zauberhaft, aber ohne Hokuspokus
(Bild: Liftkon)

Handhabung Liftkon hat unter dem Namen Wizard einen elektronischen Seilbalancer präsentiert, den es als Säulen- und Schienengerät gibt sowie in verschiedenen Gewichtsklassen und Armlängen. Der Wizard wartet mit einigen technischen Leckerbissen auf. Der Einsatz einer Messzelle zur Steuerung der Anlage führt zu einem optimierten Laufverhalten. Das Gewicht der Last wird exakt gewogen und angezeigt. Durch einen wirksamen Wickelschutz gehören aufgespulte Seile der Vergangenheit an. Zur einfachen Instandhaltung kann das Seil über zwei zusätzliche Taster auf- und abgespult werden. Beim Schienengerät ist standardmäßig eine Drehdurchführung am Bediengriff verbaut, sodass ein endloses Drehen und Bewegen der Last ermöglicht wird. Aufgrund der konstruktiven Gegebenheiten wird die Verwendung nur eines Fahrwerks ermöglicht. Das minimiert Kosten und Montageaufwand. Beim Säulengerät verbindet das standardmäßig eingebaute Mittelgelenk die Armsegmente. Dadurch kann quasi jeder Punkt innerhalb des Armradius’ angefahren werden.

Der Wizard Rail »boxt« in vier verschiedenen Gewichtsklassen. Seine Tragfähigkeit variiert je nach Modell zwischen 75 und 300 Kilogramm. Die Hubgeschwindigkeit des Servomotors reicht von 650 Millimeter pro Sekunde beim Fliegengewicht bis hin zu 327 Millimeter pro Sekunde im Superschwergewicht. Die Installation ist über Adapter in allen Schienensystemen möglich. Der Wizard-Arm kann maximal 225 Kilogramm mit einer Hubgeschwindigkeit von 392 Millimeter pro Sekunde mittels seines drei Meter langen Armes anheben. Die Auf- und Abbewegung wird über den Bediengriff der Bedieneinheit eingeleitet. Beim Loslassen des Griffs wird die Bewegung sofort gestoppt. Zum Standard gehören auch hochwertige Lager in den Armsegmenten. Ebenso bietet Wizard eine eingebaute Druckluftdurchführung mit einem sechs Millimeter großen Innendurchmesser.

Erschienen in Ausgabe: 04/2019
Seite: 64